Themen der Kölner Kirchengeschichte

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Das Erzbistum Köln kann, beginnend mit seinem ersten bezeugten Bischof Maternus Anfang des 4. Jahrhunderts, auf eine über 1700jährige Geschichte zurückblicken. Zur Zeit Erzbischof Hildebalds (ca. 787-818) wird erstmals die Kölner Dombibliothek fassbar, heute weltweit die bedeutendste geschlossen erhaltene mittelalterliche Kathedralbibliothek. Seit dem Hochmittelalter nahmen die Kölner Erzbischöfe als Regenten eines weltlichen Staates (Kurköln) und Kurfürsten im Alten Reich eine bedeutsame Stellung ein, die erst an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert mit der Säkularisation und der territorialen Neuordnung der Rheinlande unter Napoleon ein Ende fand. Das 1821 durch Einigung des Vatikans mit den neuen preußischen Landesherren wieder errichtete Erzbistum Köln war zwar deutlich kleiner als das alte Kölner Erzbistum, ist aber mit 2,02 Millionen Katholiken (2015) trotz weiterer Gebietsabtretungen an die neu errichteten Nachbardiözesen Aachen (1929) und Essen (1957) weiterhin die mitgliederstärkste deutsche Diözese.
Die Kölner Diözesan- und Dombibliothek verfügt neben den herausragenden mittelalterlichen Handschriften der Diözesan- und insbesondere der Dombibliothek CEEC sowie der umfangreichen Sammlung von Musikmanuskripten des Kölner Domkapellmeisters Carl Leibl (1784-1870) über einen umfangreichen Altbestand an gedruckten Werken. In die digitalen Sammlungen werden derzeit neben anderenorts noch nicht digitalisierten Inkunabeln vor allem Drucke des 16. – 19. Jahrhunderts aufgenommen, Bezug zur Geschichte der Kölner Kirche stehen und von denen überwiegend noch keine Retrodigitalisate anderer Bibliotheken vorliegen.

Die Untergliederung der Sammlung "Themen der Kölner Kirchengeschichte" wird sukzessive mit der Bereitstellung weiterer Werke erweitert.



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