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Hieronymus. Origenes. Arius Haeresiarcha (Köln, Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek, Cod. 54)

Bibliographic description

Manuscript title
Hieronymus : Kommentare zu den Büchern der kleinen Propheten
Origin place
Köln
Origination date
vor 800
Beschreibstoff
Pergament
Umfang
163 Blätter
Format
250 mm x 160 mm
Persistent identifier
urn:nbn:de:hbz:kn28-3-279 Persistent Identifier (URN)
Weitere Angaben
Country
Deutschland
Settlement
Köln
Collection
Dombibliothek
Signature
Cod. 54
Catalog signature
Jaffé/Wattenbach: LIV.
caption missing for altIdentifier-former
Darmst. 2049
Catalog signature
Handschriftencensus Rheinland: 1014
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Köln, Dombibliothek Hs. 54
Catalog signature
HMML Microfilm-No.: 35,075
caption missing for altIdentifier-former
"157" (earlier shelf mark, f. 1r)

Overview description

Hieronymus: Kommentare zu den Büchern der Kleinen Propheten

Außer den drei Kommentaren zu den sog. Kleinen Propheten Abdias, Jonas und Nahum (I, III, IV), die der hl. Kirchenvater Hieronymus (347/348-419/420) gegen Ende des 4. Jahrhunderts im Hl. Land verfaßte, enthält die Handschrift die beiden letzten der 39 Homilien des Griechen Origenes (um 185-um 254) zum Evangelium nach Lukas in der Übersetzung des Hieronymus (II, VI). Sie bringt zudem als zweitletztes Stück den Brief des Arius (gest. 336) an Bischof Eusebios von Nikomedeia (gest. 341/342) mit der Bitte um dessen Hilfe. Arius, der die wahre göttliche Natur Jesu Christi und das Eines Wesens mit dem Vater ablehnte, wurde 333 seitens Kaiser Konstantins (306-337) mit der 'damnatio memoriae' (Tilgung seines Andenkens) belegt. Er starb, bevor die 335 auf Intervention der Bischöfe Eusebios von Kaisareia (260/264-339/340)und Eusebios von Nikomedeia beschlossene Rehabilitation feierlich vollzogen werden konnte.

Jones (1971, S. 17f.) ordnete Dom Hs. 54 als Nr. 2 dem frühen Kölner Hildebald-Skriptorium zu und sah die Handschrift im wesentlichen von einer Hand geschrieben. Gegenüber den ebenso dieser Frühzeit zugezählten Dom Hss.76, 41 und 51 (Kat.Nrn.16, 12, 5) nimmt sie sich jedoch eher bescheiden aus. Die Ansätze zur künstlerischen Ausbildung von Initialen am d(um) ( 2r), T(riennium) ( 41r), I(uxta) ( 91r) oder d(omino) ( 158v) lassen sich kaum mit den Initialen der anderen Handschriften vergleichen.

Überblickbeschreibung aus: Glaube und Wissen im Mittelalter. Katalogbuch zur Ausstellung, München 1998, S. 86-86 (Anton von Euw)

Imprint
Publisher
Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek Köln
Editorial staff
Im Rahmen des DFG-Projekts CEEC bearbeitet von Patrick Sahle; Torsten Schaßan (2000-2004)
 
Bearbeitung im Rahmen des Projekts Migration der CEEC-Altdaten von Marcus Stark; Siegfried Schmidt; Harald Horst; Stefan Spengler; Patrick Dinger; Torsten Schaßan (2017-2019)
Place
Köln
Date
2018
URN
urn:nbn:de:hbz:kn28-3-279
PURL
https://nbn-resolving.org/urn:nbn:de:hbz:kn28-3-279
Licence

Die Bilder sind unter der Lizenz CC BY-NC 4.0 veröffentlicht

Diese Beschreibung und alle Metadaten sind unter der Lizenz CC BY-NC-ND 4.0 veröffentlicht

Classification