Beschreibung von Köln, Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek, Cod. 2

Bibliographische Beschreibung

Handschriftentitel
Bibel
Entstehungsort
Köln (?)
Entstehungszeit
Ende 13. Jh.
Beschreibstoff
Pergament
Umfang
340 Blätter (Fol. 149 doppelt vergeben)
Format
346 mm x 245 mm
Persistenter Identifier
urn:nbn:de:hbz:kn28-3-4932 Persistent Identifier (URN)
Weitere Angaben
Land
Deutschland
Ort
Köln
Sammlung
Dombibliothek
Signatur
Cod. 2

Überblickbeschreibung

Bibel

Im 13.Jahrhundert ging man gezielt an eine Überarbeitung der lateinischen Vulgata - der Bibelübersetzung des Kirchenvaters Hieronymus (347/348-419/420) -, die in häufig mehrbändigen Werken und mit hoher Variationsbreite überliefert war. Begonnen hatten diese Strömungen Ende des 12./Anfang des 13.Jahrhunderts mit der Lehrtätigkeit Pariser Gelehrter wie Petrus Cantor (gest. 1197), Petrus von Poitiers (1130-1205) und Stephen Langton (gest. 1228). Mit der Konstituierung der Universität von Paris als Körperschaft um die Jahrhundertmitte wurde es notwendig, für den Lehrbetrieb eine mehr oder weniger verbindliche Bibelfassung anzufertigen. Aus diesen Bemühungen resultiert ein Pariser Bibeltypus, der den Äußerungen Roger Bacons (1267) zufolge in seinen Grundzügen kurz vor 1230 fertiggestellt war und sich schließlich im 'Codex Sorbonicus' von 1270 (Paris, Bibl. Nat., Lat. 16260) manifestierte. Die 'Biblia Parisiensis' des 13.Jahrhunderts und ihre zahlreichen Abschriften weisen folgende Charakteristika auf: Die Bibel wurde in einem Band vereint, und man standardisierte Anordnung und Namen der Bibelbücher sowie die Anzahl und Auswahl der auf 64 festgelegten Prologe. Die mit leichten Änderungen versehene Kapiteleinteilung des Stephen Langton und dessen 'interpretationes nominum hebraicorum' - das alphabetische Wortregister biblischer Eigennamen mit ihren Erklärungen - fanden Eingang in den Bibeltext. Dom Hs. 2 folgt sowohl im Layout des Textes (Zweispaltigkeit, regelmäßige Anwendung von Seitentiteln und kapitelkennzeichnende Zierbuchstaben) dem üblichen Pariser Standard, als auch in der formalen Abfolge der Bücher und größtenteils der Prologe. Bei letzteren bestehen einige Abweichungen, so entfällt z.B. der zweite Prolog (Matthaeus cum primo) vor dem Matthäusevangelium. Andererseits lassen sich auch die zusätzlichen Prologe (Stegmüller 455, 535) wenn nicht direkt in der Pariser Ordnung, so doch in der Mitte des 13.Jahrhunderts kompilierten Bibelausgabe des Hugo von St. Cher 'Postilla super totam Bibliam' finden (gedruckte Ausg. Lyon 1669).

Die Pariser Bibel teilte das Alte Testament in geschichtliche, weisheitliche und prophetische Bücher ein, denen die Bücher des Neuen Testamentes beigeordnet wurden. Obgleich bei der Illustration von Dom Hs. 2 neben exegetischen Darstellungen der Textbezug Priorität besitzt, unterliegen sowohl die Auswahl mancher Szenen als auch die einzelnen Bildtypen zeitgenössischen Tendenzen. Ein schönes Beispiel bilden die Initialen zu den Büchern Josua (54r) und Richter (60r). Während in nordfranzösischen und englischen Handschriften des 13.Jahrhunderts der Schwerpunkt der Darstellungen zu Josua auf der Berufungsszene (Jos 1,1) liegt (resultierend aus der auf Origines zurückgehenden Deutung vom Tod des Moses als Ende des Alten Bundes und der Berufung Josuas als Beginn des Neuen), betont unsere Initiale, in der Josua die Sonne anhält (Jos 12-14), mehr den kriegerischen Charakter des Buches und greift damit eher auf romanische Bildkompositionen zurück (z.B. Gumbertsbibel in Erlangen, Universitätsbibl., Ms. perg. 1). Dagegen entspricht die Wappnung der Figuren zeitgenössischen Usancen: Statt der über dem Kettenpanzer getragenen knöchellangen Tunika bevorzugte man seit der Mitte des 13.Jahrhunderts die Knielänge. Die Initiale zum Buch Richter illustriert nahezu wortwörtlich die Textstelle 16,19. Hier schneidet ein an seiner Kappe zu identifizierender Diener - ein Bildtopos aus der zeitgenössischen Hofgesellschaft - dem im Schoße der Delila liegenden Samson die Lockenpracht ab. Einige Bildszenen des Codex lassen sich nahezu mühelos in bestehende Darstellungskonventionen des 13.Jahrhunderts einreihen, wie z.B. die Prophetenbilder, der Tod des Amalekiters zu Könige 2 (77v) oder die Entrückung/Himmelfahrt des Elias (94v), die sich in nahezu jeder illustrierten Bibel vom 11.Jahrhundert an als Illustration zu Könige 4 findet. Diese Beliebtheit basiert auf der typologischen Bedeutung der Entrückungsgeschichte in Bezug auf die Himmelfahrt Christi im Neuen Testament. Eine motivische Besonderheit bilden die das Pferdegespann ersetzenden Engel. Die weitverbreitete Illustration der Krönung Mariens zum 'Canticum canticorum' auf Folio 173v entwickelte sich einerseits aus der Exegese der mittelalterlichen Kirchenväter (Ambrosius, Gregor der Große), andererseits wurde sie von der im 12.Jahrhundert einsetzenden, liturgisch bedingten marianischen Deutung des Hohenliedes (z.B. Rupert von Deutz) stark beeinflußt. Interessant sind hier die gotischer Architektur nachempfundenen spitzbogigen Dreipässe des Rahmenwerks als Symbol des Himmlischen Palastes. Im Gegensatz dazu orientieren sich die zwei vorhergehenden Initialbilder der alttestamentlichen Bücher Leviticus (28r) und Könige 1 (68v) an romanischer Architektur. Solche Stilgegensätze dienen innerhalb der 'Bible moralisée' u.a. zur Differenzierung von Ereignissen, die entweder als dem Alten Bund (byzantinisch-romanische Formen) oder dem Neuen Bund (gotische Stilelemente) zugehörig betrachtet werden (R. Haussherr, in: ZKG 31 [1968], S. 101ff.). Ikonographisch und dem Illustrationsprinzip nach weist auch die Bebilderung der Psalmen Besonderheiten auf. Während im frühen Mittelalter die formale Dreiteilung der 150 Psalmen üblich war (Ps1, 51, 101), maß man im 13.Jahrhundert der Morgengebet und Sonntagsvesper betonenden Achtteilung (Ps1, 26, 38, 52, 68, 80, 97, 109) bzw. der aus beiden Formen resultierenden Zehnteilung besondere Bedeutung zu. Unsere Bibel folgt dem letztgenannten Gliederungssystem, wobei jedoch Psalm 109 nur durch eine größere Fleuronnée-Initiale hervorgehoben wird. Aber hier ist nicht der Wortsinn illustriert, sondern das Leben des Psalmenautors David. Dabei läßt sich übrigens eine Eigenart deutscher, insbesondere oberrheinischer Psalterien des 13.Jahrhunderts (vgl. z.B. München, Bayer. Staatsbibl., Clm15909) beobachten: Die Dreiteilung mit ihren bevorzugten Bildthemen 'Taube und David' (Ps1), 'Michael und der Drache' (Ps5) und 'stehender Heiliger' (Ps101) wurde in den 'Kölner' Bildzyklus übernommen, und um dieses Grundgerüst gruppierte man die Davidszenen.

Eine solche Verbindung wirft die bisher noch nicht zufriedenstellend beantwortete Frage nach der Herkunft der Handschrift und ihres Stiles auf. Direkte Vergleichsbeispiele sind schwer faßbar. Auch auf dem Wege des Ausschlußverfahrens mit vermutlich aus dem Kölner Raum kommenden zeitgleichen Handschriften (z.B. Berlin, Staatsbibl. PK, Ms. theol.lat. fol.8) finden sich wenig stilistische Anhaltspunkte für Dom Hs. 2. Nicht auszuschließen sind ikonographische und stilistische Vorbilder der frühen Lütticher Buchmalerei, die einen großen Einfluß auf die Buchmalerei um und nach 1300 in Köln ausübte.

Zustand und Zusammensetzung

Lagenstruktur
Lagen 11, 2-68, 710, 8-98, 1010-1, 1112, 1210, 1314, 1410+1, 15-198, 202, 218, 2212, 238-1, 248, 25-288, 298, 308+1, 3110, 3210-4, 33-398, 4010+1 (das letzte Blatt war ursprünglich das erste der folgenden Lage), 4110-2 ;
Seiteneinrichtung
Schriftspiegel 259 mm x 175 mm ;Liniierung mit brauner Tinte mit Versalienspalten ( 8 mm ); 2 Spalten von innen 81 mm , außen 76 mm Breite und 11 mm mm Abstand, bzw. dreispaltig (329v-339v); 53 und 57 Zeilen.

Schrift und Hände

Lateinischer Text in dunkelbrauner bis schwarzer Textura, rubriziert;

Buchschmuck

  • einzeilige Initialen in Blau oder Rot; Seitenüberschrift über je eine Doppelseite in roter und blauer Lombarde; mehrzeilige Fleuronnée-Initialen, sechs Ornamentinitialen z.T. auf Goldgrund und 51 historisierte Initialen mit Goldgrund und Deckfarben; Korrekturen und Bemerkungen in brauner Tinte auf dem Seiten- und Fußsteg (13.-15.Jh.).

Einband

Pergament mit Streicheisenlinien über Pappe (Mitte 18.Jh.).

Geschichte der Handschrift

Provenienz
Johannes Gurdelmecher aus Köln verkaufte die Handschrift an Domkapitular Moritz Graf von Spiegelbergh (1406/07-1483) (1r). Darmstadt 2012.

Inhaltsangabe

  • 1r Titel: Merkverse zur Anordnung der biblischen Bücher (15.Jh.). Vermerk über den notariell beglaubigten Verkauf der Handschrift durch den Kölner Johannes Gurdelmecher an Moritz Graf von Spiegelbergh ( 15.Jh. ) Hunc librum emit venerabilis ac nobilis dominus Mauricius Comes de Speigelbergh canonicus maioris ecclesie Coloniensis ac prepositus Embricensis Traiectensis diocesis ab Johanne Gurdelmecher cive Coloniensi, presentibus patre dicti Iohannis Adriano Coci de Goirl et me Nicolao de Tweenberg, Bedello studii Coloniensis iurato, qui hec propria mea manu in veritatis testimonium scripsi subscripsi et signavi. Per me Nicolaum de Twenberg Notarium publicum et dicti studii Bedellum iuratum (Jaffé/Wattenbach 1874, S. 2).
  • 1v Leer.
  • Wenn nicht anders vermerkt, zu Beginn der Bücher mehrzeilige Fleuronnée-Initialen.
  • 2r Prolog. F(Rater Ambrosius) : Hieronymus übergibt einem Boten den Brief an Paulinus in Form eines Schriftbandes.
  • 3v Prolog D(Esiderii mei)
  • 4r Genesis I(N principio) : sechs Schöpfungsszenen.
  • 16v Exodus h(Ic sunt nomina) : Rückkehr des Moses nach Ägypten.
  • 28r Leviticus V(OCAVIT autem) : Gottvater und Moses vor Arkadenarchitektur.
  • 36r Numeri L(OCUTUS EST)
  • 45v Deuteronomium h(EC sunt VERba) : Moses spricht zu den Israeliten.
  • 54r Josua E(T FACTUM est) : Josua befiehlt im Beisein von zwei Soldaten der Sonne, still zu stehen.
  • 60r Richter P(OST MORTEM Josue) : Samson schläft im Schoß der Delila, ein Diener schneidet ihm eine Haarlocke ab.
  • 68v Könige 1 F(UIT VIR UNUS) : Hanna übergibt den Knaben Samuel dem Priester Eli.
  • 77v Könige 2 F(Actum est) : David läßt den Amalekiter töten, der ihm die Nachricht vom Tode Sauls und Jonathans überbrachte.
  • 85r Könige 3 E(T REX David) : Salbung Salomos durch Zadok und Nathan.
  • 94v Könige 4 P(REVARICATUS est) : Elia wird von zwei Engeln im Feuerwagen entrückt.
  • 103v Chronik 1 A(DAM SETH ENOS) : Saul stürzt vom eigenen Schwert durchbohrt vom Esel.
  • 112r Chronik 2 C(ONFORTATUS EST)
  • 122r Esra 1 I(N anno primo) : Ornamentinitiale mit Blütenranken und Drachenmotiv.
  • 124v Buch Nehemia V(erba Neemie)
  • 127v Esra 2 E(T fecit)
  • 132r Tobias T(OBIAS EX TRI bu) : der blinde Tobit belehrt seinen Sohn Tobias vom Krankenbett aus.
  • 134v Judit A(RFAXAT itaque) : Judith enthauptet Holofernes in seinem Bett.
  • 138v Ester I(N DIEBUS Assueri) : Ornamentinitiale auf blauem Grund mit goldenen Rosetten, Blüten- und Blattranken.
  • 142v Job V(IR ERAT IN TERra) : der von Geschwüren geplagte Job wird von zwei Frauen verspottet.
  • 149br Psalmen. Ps1 B(EATUS VIR) : David auf der Harfe spielend, von der Taube des Hl. Geistes überfangen.
  • 151v Ps26 D(OMINUS illuminatio mea) : David mit Steinschleuder im Kampf gegen Goliath.
  • 153r Ps38 D(IXI CUS todiam) : Salbung und Krönung Davids.
  • 154v Ps51 Q(UID GLOriaris) : Kampf des Erzengels Michael mit dem Drachen.
  • 154v Ps52 D(IXIT INsipiens) : Selbstmord König Sauls.
  • 156r Ps68 S(ALVUM me fac) : Initiale mit zwei Drachen.
  • 158r Ps80 E(XULTATE Deo) : Rückführung der Bundeslade.
  • 159v Ps97 C(antate Domino) : König David und Abischag.
  • 159v Ps101 D(omine exaudi) : hl. Bischof.
  • 161r Ps109 D(ixit Dominus).
  • 165r Sprüche P(ARABOLE Salomonis filii David regis) : thronender König Salomo übergibt sein Buch an Rehoboam.
  • 171v Prediger V(ERBA ECClesiastes filii David) : Ecclesiastes, der Sohn Davids, belehrt eine Gruppe von Zuhörern.
  • 173v Hoheslied O(SCULETUR me osculo oris sui) : Marienkrönung.
  • 175r Buch der Weisheit D(ILIGITE IUSTIciam) : thronender König Salomo belehrt zwei vor ihm stehende Männer.
  • 179v Jesus Sirach O(MNIS sapientia a Domino Deo est) : König mit gefalteten Händen empfängt von der Hand Gottes aus den Wolken ein Schriftband.
  • 192r Isaias V(ISIO YSAIE filii Amos) : thronender Prophet mit geschwungenem Schriftband.
  • 203v Jeremias H(EC SUNT) : thronender Prophet mit dem rechten Zeigefinger nach oben weisend.
  • 216v Klagelieder Q(uomodo sedet)
  • 218r Baruch E(T haec verba libri)
  • 219v Ezechiel E(st in tricesimo anno) : Prophet mit Spruchband und erhobenem rechten Zeigefinger.
  • 232v Daniel A(NNO TERCIO regni Ioachim) : Daniel mit Schriftband vor dem thronenden König Nebukadnezzar.
  • 238r Osee V(ERBUM DOMINI quod factum) : dem Propheten erscheint das Antlitz Gottes in den Wolken.
  • 239v Joel V(ERUM [!] DOMINI quod factum est ad Ioel) : dem Propheten erscheint das Antlitz Gottes in den Wolken.
  • 240v Amos V(ERBA AMOS QUI FUit) : junger Mann bearbeitet mit einer Spitzhacke einen Erdhügel.
  • 241v Abdias V(ISIO ABDIE Hec dicit Dominus) : Jonas wird von zwei Männern aus einem Ruderboot ins Wasser geworfen.
  • 242r Jonas E(T FACTUM est verbum Domini) : Blattranke/Jonas wird vom Walfisch ausgespien.
  • 242v Michäas V(ERBUM quod factum est) : Prophet mit Schriftband.
  • 243v Nahum h(ONUS Ninive liber visionis) : Prophet mit Schriftband.
  • 244r Habakuk h(ONUS quod vidit Abacuc) : Prophet mit Schriftband.
  • 244v Gesang des Propheten Habakuk D(omine audivi audicionem)
  • 245r Sophonias V(ERBUM Domini quod factum est) : Hirte mit Ziegen und Widdern auf hügeligem Gelände.
  • 245v Aggäus I(N anno secundo Darii regis Persarum) : Randleisteninitiale mit Tier.
  • 246r Zacharias I(N mense octavo) : Randleisteninitiale mit Flechtbandfüllung.
  • 248r Malachias H(ONUS verbi Domini ad Israel) : thronende Muttergottes mit Kind.
  • 249r Makkabäer 1 E(T factum est) : reitender Ritter in Rüstung mit Schild und Schwert.
  • 258r Makkabäer 2 F(RATRIBUS qui sunt) : drei stehende Ritter in Rüstung mit Schwert.
  • 265r Matthäusevangelium L(IBER GENERACIONIS) : Bündniserneuerung zu Sichem (?).
  • 274r Markusevangelium I(hesu Christi filii Dei sicut scriptum est in Esaja propheta) : Evangelist Markus.
  • 279v Lukasevangelium F(UIT IN DIEBUS) : Evangelist Lukas.
  • 289v Johannesevangelium I(N PRINCIPIO): schreibender Evangelist Johannes.
  • 296v Römerbrief P(AULUS vocatus apostolus segregatus): Bekehrung des Saulus.
  • 299v 1. Korintherbrief P(AULUS VOCATUS apostolus).
  • 302v 2. Korintherbrief P(AULUS APOS tolus Ihesu Christi).
  • 304v Brief an die Galather P(AULUS APOS tolus non ab hominibus).
  • 305v Epheserbrief P(AULUS APOSTOLUS Christi).
  • 306v Philipperbrief P(AULUS ET TYMO theus).
  • 307v Kolosserbrief P(AULUS APOS tolus Christi).
  • 308r 1. Thessalonicherbrief P(AULUS ET SIL vanus).
  • 308v 2. Thessalonicherbrief P(AULUS ET Silvanus).
  • 309r 1. Brief an Timotheus P(AULUS apostolus Christi).
  • 310r 2. Brief an Timotheus P(AULUS apostolus Christi).
  • 310v Titusbrief P(AULUS servus Dei).
  • 310v Brief an Philemon P(AULUS vinctus Christi).
  • 311r Hebräerbrief M(ULTIPHAR iam multisque modis): Apostel Paulus mit Schwert und Buch.
  • 313v Apostelgeschichte P(RIMUM QUIDEM sermonem): nimbierte thronende Gestalt hält mit der Linken ein helles Gefäß empor; neben ihr auf der Thronbank zwei weitere Gefäße (Lukas als Arzt).
  • 321v Jakobusbrief I(Acobus Dei et Domini).
  • 322r 1. Petrusbrief P(Etrus apostolus Ihesu).
  • 323r 2. Petrusbrief S(ymon Petrus servus).
  • 323v 1. Johannesbrief Q(Uod fuit ab initio).
  • 324v 2. und 3. Johannesbrief S(enior Gaio carissimo quem); Judasbrief I(Udas Tadeus).325r Offenbarung des Johannes A(Pocalypsis Ihesu Christi): Initiale ausgespart.
  • 329v-339v Titel: Alphabetisches Namensregister Adam-Zeth. (Prologe: Stegmüller 284, 285, 311, 323, 328, 327, 330, 333, 323 + 1590, 335, 341 + 343, 344, 357, 350, 457, 455, 462, 468, 26, 482, 487, 491, 492, 494, 500 + 499, 507, 511, 510, 515, 512, 513, 519 + 517, 524, 521, 526, 528, 531, 534, 538 + 535, 539, 543, 3715/3716, 547, 553 + 551, 590, 607, 49, 620, 624, 685, 699, 707, 715, 728, 736, 747, 752, 765, 772, 780, 783, 794, 640, 809, 839).

Bibliographie

  • Hartzheim 1752, S. 4
  • Jaffé/Wattenbach 1874, S. 1f.
  • Kdm Köln 1/III, 1938, S. 397, Nr. 13
  • P. Bloch, Unbekannte mosane Miniaturen im Cod. Metr. 215 des Kölner Domschatzes, in: KDB 18/19 (1960), S. 25ff.
  • G. Plotzek-Wederhake, Zur Stellung der Bibel aus Groß St. Martin innerhalb der Kölner Buchmalerei um 1300, in: G. Bott (Hg.), Vor Stefan Lochner. Die Kölner Maler von 1300-1430, Ergebnisse der Ausstellung und des Kolloquiums, Köln 1977 (Begleithefte zum WRJb 1), S. 65f.
  • Schulten 1980, Nr. 157
  • G. Hövelmann, Moritz Graf von Spiegelberg (1406/07-1483), Kevelaer 1987
  • C. Leckebusch, Die historisierten Initialen der Bibel Codex 2 der Kölner Dombibliothek. Katalogisierung und Untersuchungen zum Text-Bild-Bezug, Mag.Arb. Bonn 1988 (Ms.)
  • Handschriftencensus 1993, S. 575f., Nr. 965
  • Collegeville 1995, S. 3ff.
  • C. Bunten, Die Bibel Codex 2 der Kölner Dombibliothek und ihre Stellung in der Buchmalerei um 1300, Diss. Bonn (in Vorbereitung).

Quellenangabe

  • Glaube und Wissen im Mittelalter. Katalogbuch zur Ausstellung. München 1998. S. 168-172 (Carolyn A. L. Bunten) [Digitaler Volltext]
Impressum
Herausgeber
Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek Köln
Redaktion
Im Rahmen des DFG-Projekts CEEC bearbeitet von Patrick Sahle; Torsten Schaßan (2000-2004)
 
Bearbeitung im Rahmen des Projekts Migration der CEEC-Altdaten von Marcus Stark; Siegfried Schmidt; Harald Horst; Stefan Spengler; Patrick Dinger; Torsten Schaßan (2017-2019)
Ort
Köln
Datum
2018
URN
urn:nbn:de:hbz:kn28-3-4932
PURL
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:kn28-3-4932
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