Beschreibung von Köln, Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek, Cod. 1519

Bibliographische Beschreibung

Sammeltitel
Graduale
Entstehungsort
Köln
Entstehungszeit
1500
Umfang
(Textseite).
Format
53 cm x 37 cm
Persistenter Identifier
urn:nbn:de:hbz:kn28-3-5799 Persistent Identifier (URN)
Weitere Angaben
Land
Deutschland
Ort
Köln
Sammlung
Diözesanbibliothek
Signatur
Cod. 1519
Katalogsignatur
Schulten-1978: 185

Buchschmuck

  • Fol. 1r: David mit der Harfe im Gebet. Am unteren Rand in Blütenranken die Wappen von Jülich/Geldern und der Stadt Köln.
  • Fol. 17v: Geburt Christi.
  • Fol. 20v: Anbetung der Könige.
  • Fol. 110v: Alleluja-Initiale.
  • Fol. 112v: Auferstehung Christi mit reicher Umrahmung aus kleinteiligem Blattwerk.
  • Fol. 131r: Christi Himmelfahrt. Figuren und Schmuckleisten lassen eindeutig erkennen, daß von hier ab der gleiche Maler tätig war, der auch das Stundenbuch (Nr. 149 - Hs. 1117) ausgemalt hat.
  • Fol. 133v: Herabkunft des Hl. Geistes. Das Bild ist in wesentlichen Teilen identisch mit dem Pfingsbild des Stundenbuches (Nr. 149 - Hs. 1117).
  • Fol. 139r: Dreifaltigkeit (Gnadenstuhl).
  • Fol. 140v: Abendmahl.
  • Fol. 141v: Schöne Initiale.
  • Fol. 165v: Schöne Initiale zum Kyrie.
  • Fol. 175r; Fol. 189v; Fol. 206v; Fol. 208r: Initialen
  • Fol. 213r: Mariae Himmelfahrt. Maria wird von den Engeln in den Himmel getragen.
  • Fol. 220r: Initiale.
  • Fol. 256v: Maria und Kind spielen mit einem Rosenkranz. Der Maler dieses Bildes könnte der Maler sein, der auch das Bild der Auferstehung in diesem Graduale geschaffen hat.
  • Seite 1 des Anhanges: Initiale mit Jesuskind, das die Weltkugel hält.
  • Im Vorsatzblatt (Eintrag des vorigen Jahrhunderts) wird als Maler der Initiale R mit der Auferstehung Joh. Ruysch († 1533) genannt. Er stammte aus Utrecht und war Mönch des Klosters Groß St. Martin. Der andere Maler könnte mit dem Schreiber identische sein, der sich auf Seite 96 Frater Heinrich von Köln nennt. Es ist der gleiche Priestermönch, der sich im Missale (Nr. 178 - Hs. 1520) ebenfalls eingetragen hat und sich dort als Gefangenen bezeichnet. Frater Heinrich hat auch das Jahr der Vollendung des Graduales 1500 und seinen Abt Heinrich von Lippe († 1505) benannt.
  • [Anm. d. Bibl.: DIe Angaben von Schulten wurden den zeitgenössischen Blatt- und Seitenzählungen angepasst.]

Geschichte der Handschrift

Herkunft
Geschrieben von Heinrich von Köln (Zonsbeck), Priester und Mönch der Kölner Benediktinerabtei Groß St. Martin.
Provenienz
Aus der Pfarrei Groß St. Martin.

Inhaltsangabe

Zusammenfassung
Die große Handschrift zählt 262 lateinisch numerierte Blätter und als Anhang 99 beschriebene und arabisch numerierte Seiten. Sie enthält die von der Choralschola zu singenden Teile der Liturgie der Messe und des Stundengebetes nach benediktinischem Brauch und einen Anhang für die Liturgie nach römischem Brauch.

Quellenangabe

  • Schulten, Walter: Kostbarkeiten in Köln: Erzbischöfliches Diözesan-Museum, Katalog. Köln 1978.
Impressum
Herausgeber
Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek Köln
Redaktion
Im Rahmen des DFG-Projekts CEEC bearbeitet von Patrick Sahle; Torsten Schaßan (2000-2004)
 
Bearbeitung im Rahmen des Projekts Migration der CEEC-Altdaten von Marcus Stark; Siegfried Schmidt; Harald Horst; Stefan Spengler; Patrick Dinger; Torsten Schaßan (2017-2019)
Ort
Köln
Datum
2018
URN
urn:nbn:de:hbz:kn28-3-5799
PURL
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:kn28-3-5799
Lizenzangaben

Die Bilder sind unter der Lizenz CC BY-NC 4.0 veröffentlicht

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Klassifikation