Beschreibung von Köln, Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek, Cod. 226

Bibliographische Beschreibung

Sammeltitel
MESS-UND OFIFIZIUMS-ANTIPHONAR, römisch-kölnisches.
Entstehungszeit
14. Jahrh.
Beschreibstoff
Perg.Hs.
Umfang
536 Bl.;
Format
444 mm x 333 mm
Persistenter Identifier
urn:nbn:de:hbz:kn28-3-6922 Persistent Identifier (URN)
Weitere Angaben
Land
Deutschland
Ort
Köln
Sammlung
Dombibliothek
Signatur
Cod. 226

Buchschmuck

  • Mit Hufnagelnoten.
  • Initialen rot und blau; zierlicher (in Gold) Fol. 1. 117. 133.
  • Nur Fol. 153v Bildinitiale (Vogel mit Stierkopf, oben ein Affe).

Einband

Holzdeckel in Rindsleder, das vorn abgerissen ist.

Geschichte der Handschrift

Herkunft
Fol. LIX: Fest der hl. Lanze, 1353 von Papst Innozenz VI bewilligt; also ist das Graduale zwischen 1353 und 1358 geschrieben.
Provenienz
Herkunft: Mariengradenstift, Köln, aus dem Nachlaß des Heinr. v. Hirtz.

Inhaltsangabe

  • Incipit: Incipit Fol. 1: Ad te, domine, levavi animam meam Explicit: Explicit Fol. 536v: . . . . prorsus omnia corrupcionis vulnera. Deo Patri sit gloria . . .
  • 24 Vorblätter: Offizien der Marienfeste, an erster Stelle das ausführliche Offizium des Festes der Schmerzhaften Mutter (Compassio seu Commendatio B. M. V.), worauf sich eine Vorblatt 24 geschriebene Urkunde bezieht, die ich nur im Regest wiedergebe: 1512 7. Mai. Dechant und Kapitel von Mariengraden bestätigen die Annahme einer Memorienstiftung von 50 Goldgulden aus dem Nachlaß ihres Mitkanonikers, des Thesaurars Everhardus de Arbore . Die Memorie ist zu halten am Feste der Schmerzhaften Mutter (am 1. Freitag nach Jubilate) für den Stifter selbst, seine Eltern, seinen Onkel, den Priester Everhard Smyt , den früheren Glöckner an Mariengraden Laurentius Kramp und dessen Eltern. Die einzelnen Dienste und die Verteilung der Gefälle am Vortage und Tage der Memorie werden genau festgesetzt. Als magistri fabricae von Mariengraden werden genannt Deytmar und Heinrich Kraen . Das Stift besaß Geldrenten, die es vom Abt zu Prüm (prumea) und zu Arnheim erworben hatte.
  • Es folgt ein Reimoffizium des hl. Suitbertus (ähnliche Verse bei Dreves, Analecta hymnica IV 241, V 226).
  • Dann folgt die Abschrift des Testamentes, das der bekannte reiche Erblasser Heinrich von Hirtz (de Cervo), gen. von der Landskron , Propst von Nideggen, Kanonikus von Mariengraden, St. Maria im Kapitol und am Bonner Kassiusstift, Pfarrer von (Klein-)St. Martin in Köln, 1358 errichtete, in dem er die Schenkung des vorliegenden Graduale an das Mariengradenstift in Köln ausspricht. Das Testament ist gedruckt in den Annalen des historischen Vereins f. d. Ndrh. 20, 70 ff.

Quellenangabe

  • Heusgen, Paul: Der Gesamtkatalog der Handschriften der Kölner Dombibliothek. In: JKGV 15 (1933), S. 5-6 [Digitaler Volltext]
Impressum
Herausgeber
Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek Köln
Redaktion
Im Rahmen des DFG-Projekts CEEC bearbeitet von Patrick Sahle; Torsten Schaßan (2000-2004)
 
Bearbeitung im Rahmen des Projekts Migration der CEEC-Altdaten von Marcus Stark; Siegfried Schmidt; Harald Horst; Stefan Spengler; Patrick Dinger; Torsten Schaßan (2017-2019)
Ort
Köln
Datum
2018
URN
urn:nbn:de:hbz:kn28-3-6922
PURL
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:kn28-3-6922
Lizenzangaben

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Klassifikation