Beschreibung von Köln, Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek, Cod. 149

Bibliographische Beschreibung

Sammeltitel
Ordo missae
 
Rennenberg-Codex
Entstehungsort
Köln, Klarissenkonvent St. Clara (?)
Entstehungszeit
vor 1357
Hauptsprache
Lateinisch
Beschreibstoff
Pergament
Umfang
74 Bll.
Format
40 cm x 28,5 cm
Persistenter Identifier
urn:nbn:de:hbz:kn28-3-14769 Persistent Identifier (URN)
Weitere Angaben
Land
Deutschland
Ort
Köln
Sammlung
Dombibliothek
Signatur
Cod. 149
Katalogsignatur
Handschriftencensus Rheinland: 1109

Zustand und Zusammensetzung

Seiteneinrichtung
zweispaltig

Buchschmuck

  • Aufwendige blau-rote Zierinitialen mit sehr feiner Füllung (Fleuronné, z.T. Tiergestalten) in roter, blauer oder violetter Federzeichnung. Fol. 51v ganzseitiges Kanonbild in Deckfarbenmalerei: das Kreuz steht auf dem stilisiert dargestellten Kalvarienberg, rechts davon Johannes, links Maria
  • über dem Querbalken des Kreuzes rechts das Bild des Mondes, links das der Sonne
  • darüber dreiteiliger goldener Baldachin. Eingerahmt ist die Darstellung von einer breiten Goldleiste, in deren Ecken sich Goldmedaillons mit den Symbolen der vier Evangelisten befinden. Fol. 52r Bildinitiale T(e igitur) mit Darstellung der Hostienelevation auf Goldgrund. Ein vor dem Altar stehender Priester hebt die Hostie, während ein Altardiener mit Sanctuskerze hinter ihm kniet
  • reich geschmückte, von der Initiale ausgehende Blattranken: links Vogelkörper mit Bischofskopf, unten knieender Engel mit goldenem Steckkreuz, des weiteren Vögel und Drolerien.

Geschichte der Handschrift

Provenienz
Konrad von Rennenberg , Domdechant in Köln (Stifter)
Georg von Zons, Kantor der Kölner Domkirche
Gerlach Graf von Isenburg , Sacellarius und Scholaster am Domstift in Köln
Gosvenius Gymnich, Domvikar in Köln.

Inhaltsangabe

  • Incipit: Dulcissime d(omi)ne Jesu Christe fil[i]i dei Explicit: et expecto resurrectione(m) mortuorum et vita (m) futuri seculi. Amen. Fol. Ir, 72v-74v nachgetragene Gebete.
  • Fol. 1r Nachtrag von anderer Hand, wonach Konrad von Rennenberg, Dekan der Kölner Domkirche, gestorben 1357, diese Handschrift der Kölner Domkirche vermachte; weiterer Nachtrag, der besagt, daß Gosvenius Gymnich, Vikar der Kölner Domkirche, die Handschrift durch das Erbe des Georg von Zons (a Zonß), einst Kantor der genannten Kirche, und das des Sacellarius R.D. Gerlach, Graf von Isenburg und Scholaster der Domkirche, erhielt (1583)
  • Fol. 1v leer
  • Fol. 2r-72r Ordo missae

Bibliographie

  • Jaffé/Wattenbach, S. 61f.
  • P. Clemen: Die Kunstdenkmäler der Stadt Köln. Bd. 1, Abt. III. Der Dom. Düsseldorf 1937 (= Kunstdenkmäler der Rheinprovinzen, Bd. 6, 3. Abt.), S. 385 (Nr. 14)
  • E. Lind: Die Freiherren von Rennenberg. Köln 1968 (= Veröffentlichungen der westdeutschen Gesellschaft für Familienkunde. N.F. Bd. 2), S. 9f. (Abb. von Fol. 51v, 52r)
  • W. Schulten: Der Kölner Domschatz. Köln 1980, S. 105f. (Nr. 41).

Quellenangabe

  • Handschriftencensus Rheinland: Erfassung mittelalterlicher Handschriften im rheinischen Landesteil von Nordrhein-Westfalen. Hrsg. von Günter Gattermann. Bearb. von Heinz Finger, Marianne Riethmüller u.a. Wiesbaden 1993. S. 658
Impressum
Herausgeber
Erzbischöfliche Diözesan- und Dombibliothek Köln
Redaktion
Im Rahmen des DFG-Projekts CEEC bearbeitet von Patrick Sahle; Torsten Schaßan (2000-2004)
 
Bearbeitung im Rahmen des Projekts Migration der CEEC-Altdaten von Marcus Stark; Siegfried Schmidt; Harald Horst; Stefan Spengler; Patrick Dinger; Torsten Schaßan (2017-2019)
Ort
Köln
Datum
2018
URN
urn:nbn:de:hbz:kn28-3-14769
PURL
https://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:kn28-3-14769
Lizenzangaben

Die Bilder sind unter der Lizenz CC BY-NC 4.0 veröffentlicht

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Klassifikation